Samstag, 3. mai 2008
Sie brauchen keinen teuren Fitnessstudiovertrag, um nach der Geburt Ihrer Tochter wieder in Form zu kommen. Kaufen Sie ihr einfach an einem Freitag nachmittag am Stachus in München einen kleinen Puppenbuggy samt Puppe und laufen Sie dann gemeinsam mit ihr und einem Bugaboo Bee zum Marienplatz. Ihr Workout besteht nun darin, einerseits Hechtsprünge zu vollführen, um zu verhindern, dass Ihre kleine Tochter ihren Puppenbuggy jedermann in die Fersen rammt, um danach mit einem beherzten Hechtsprung Ihren Bugaboo Bee wieder einzufangen, der seinerseits drauf und dran ist, eigenständig jemandem in die Hacken zu fahren. So oder so garantiere ich Ihnen: Sie werden schweißgebadet am Marienplatz ankommen.

(Bildhinweis: Photocase.de/Gerti G.)







von Queen Mum veröffentlicht in: Queen Mum's Fitnesstipps
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Samstag, 3. mai 2008
Zutaten (für zwei Personen und ein 19 Monate altes Kind, das Spargel und Kartoffeln hasst): 500 Gramm Spargel, vier große Kartoffeln, ein Päckchen Maggi Sauce Hollandaise, 125 Gramm Butter (für die, die es sich leisten können) und jeweils sechs Scheiben rohen und gekochten Schinken.

Und so geht's: Den Spargel schälen, dazu braucht man keinen Spargelschäler und schon gar keinen komischen Spargel-Schälautomat, der eh nicht funktioniert, sondern einfach einen Sparschäler aus dem Supermarkt und ziiiemlich viel Zeit. In der Zwischenzeit Wasser in einem Spargeltopf erhitzen und natürlich nicht vergessen, die Kartoffel in einem extra Topf gar zu kochen (wer keine Lust hat, braucht auch nicht schälen - die Kartoffeln, mein ich, den Spargel natürlich schon).

Ins Spargelwasser kommt eine Prise Zucker und ein wenig Butter und wenn es köchelt auch der Spargel selbst. Der braucht dann je nach Dicke zwischen fünf Minuten (für Spargeltarzan-Spargelstangen) und 15 Minuten (für die kleinen dicken Stangen). In der Zwischenzeit die Sauce Hollandaise zubereiten und sich dabei an die Vorgaben von Herrn Maggi halten.

Wenn alles fertig ist, servieren Sie sich und ggf. Ihrem Freund/Lebensgefährten/Ehemann eine große Portion Spargel, je zwei Kartoffeln und je drei rohe Schinkenscheiben. Die sechs Scheiben gekochten Schinken überlassen Sie Ihrer 19 Monate alten Tochter, die Ihnen nämlich den Spargel angeekelt wieder auf die Hand spuckt.

Guten Appetit!

(Bildquelle: Photocase.de/Mahype)


von Queen Mum veröffentlicht in: Kulinarisches
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Samstag, 3. mai 2008
Jeden Abend frage ich mich, wieviele der 20 Freifehler, die man als Mutter pro Tag in der Kindererziehung hat, ich heute wieder eingelöst habe. Und spätestens wenn Nele Zähneputzen gehen muss, sehe ich den Zähler um mindestens eins nach oben schnellen. Warum überlegt man sich den ganzen Tag, wie man die Persönlichkeit des kleinen Lebewesens am besten respektiert, wenn man es sich abends auf den Schoß klemmt, versucht, beide Hände festzuhalten, um wenn es schreit schnell alle Zähne einmal abschrubben zu können. Das ist nicht Montessori, das ist pure Gewalt. Aber leider geht's nicht anders, keiner der vielen Tricks, den andere Mütter so haben (sei es elektrische Zahnbürste oder ein Spiel draus machen) hat bislang funktioniert.

(Bildquelle: Photocase.de/mastersteve)





von Queen Mum veröffentlicht in: Kleines Erziehungshandbuch
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Donnerstag, 1. mai 2008
Gerade im "Themenblog" gelesen:

"Wer Zeit hat, verliert sie."

Wie gut, dass alle Mütter fast immer über Zeitmangel jammern :-)


von Queen Mum veröffentlicht in: Queen Mum's Tagebuch
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Donnerstag, 1. mai 2008
Lange bin ich drum rum geschlichen, wie die Katze um den heißen Brei. Jetzt hab ich's getan. Ich hab mir meinen "Sir Alistair Rai"-Schal gekauft, weil Katie Holmes und Lindsay Lohan so schöön damit aussehen. Schlappe 200 Dollar inklusive Versand kostet das handbemalte Tüchlein bei Sir Alistair Rai selbst - und dann will der Zoll sicher auch noch seinen Anteil haben. Egal, in deutschen Webshops, z.B. Stylebop.com, ist der Schal nämlich ausverkauft - und der Dollarkurs lädt ja geradezu zu wahren US-Shoporgien ein. Und wie heißt das Motto von Fashion-Victims: Will haben - sofort!!

(Bildquelle: Siralistairrai.com)










von Queen Mum veröffentlicht in: Shopping und Lifestyle
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Donnerstag, 1. mai 2008
Soll Ihr Nachwuchs auf einem Tripptrapp von Schauspielerin Julianne Moore speisen? Dann sollten Sie schleunigst bei Ebay mitbieten. Seit 29. April versteigern dort Stars wie Matt Damon, Jeri Ryan ("StarTrek Voyager") oder Mariska Hargitay ("Law and Order") abgelegte Sachen ihrer Sprösslinge für einen guten Zweck. Freilich kosten die Gebrauchtwaren dank Promi-Aufschlag oft mehr als die Neuware im Geschäft. Aber wen kümmert's, wenn man der besten Freundin erzählen kann, dass in der coolen Wickeltasche schon die Pampers von Damons Töchtern Alexia und Isabella lagerten. Die Produkte auf dem Bild stammen übrigens von Tori Spelling. Sie hat ganz tief im Keller gewühlt und jede Menge Klamotten, Schuhe und anderen Kram zutage gefördert.

(Bildquelle: Ebay.com)





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Montag, 28. april 2008
Ich glaube, "Kevin an Board" ist der meistproduzierte "Baby an Board"-Aufkleber in ganz Deutschland. Aber das ist nur meine ganz subjektive Meinung und tut eigentlich gar nichts zur Sache. Denn eigentlich wollte ich vor dem Schlafengehen nur noch einen lustigen Satz aus dem Kabarettprogramm "Bis neulich" von Volker Pispers zitieren. Der findet die "Baby an Board"-Aufkleber nämlich ziemlich bescheuert. O-Ton: "Was wollen die uns denn damit sagen? Vorsicht hormongeschädigter Fahrer? Oder soll ich mir kurz vor dem Auffahrunfall denken: Ramme ein anderes Auto, in dem vor dir ist ein Baby an Board?"
von Queen Mum veröffentlicht in: Queen Mum's Tagebuch
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Samstag, 26. april 2008
In keiner Situation fühle ich mich derart unter pädagogischem Zugzwang, wie wenn meine kleine Tochter Nele sich mit einem anderen Kleinkind um irgend etwas streitet und alle Mütter schauen hämisch und denken sich: "Na da bin ich ja mal gespannt, wie die das jetzt löst, ohne die Persönlichkeit ihres Kindes zu verletzen." Zwei Seelen streiten dann in meiner Brust. Die eine - pädagogisch schwarze - Seele würde meiner kleinen Tochter den Stein des Anstoßes gerne einfach aus der Hand nehmen, sagen, das gehört dir nicht und es dem anderen Kind geben. Die Seele, die Jesper Juuls auswendig kann und schon weiß, was in der nächsten "Eltern" steht, bevor diese erscheint, sagt: "Das ist Gewalt. Und Gewalt ist keine Lösung". Was also tun?

Gut, dass ich soviele Mutter-Kind-Kurse besuche und dann einfach die ach so schlauen Sozialpädagogen fragen kann. Und was erfahre ich: "Gewalt ist keine Lösung." Na wer hätte das gedacht? Und so geht's richtig: Man sagt seinem Kind ruhig und freundlich, aber bestimmt, dass es anderen Kindern nichts wegnehmen darf und dass es das Spielzeug zurückgeben soll. Darauf erhält man - natürlich - keine Reaktion. Jetzt kann man versuchen, den Gegenstand dem Kind sanft zu entziehen. Wenn's klappt: Glückwunsch. Meine Tochter hält das in der Regel mit aller Kraft, die ihr elf Kilo leichter Körper aufbringen kann, fest und schreit: "Nein, nein, nein." Jetzt, so sagen die Sozialpädagogen, darf man dem Kind den Gegenstand nicht gewaltsam aus den kleinen Fingerchen puhlen, sondern soll dem anderen Kind sagen: "Die Nele gibt das jetzt leider nicht her. Das ist nicht richtig von ihr. Tut mir leid." Seinem eigenen Kind sollte man dann keine Beachtung mehr schenken. Die Aufmerksamkeit gilt nur dem Opfer. Dann, so sagen die Sozialpädagogen, verstehen Kinder irgendwann, dass ihr Verhalten unsozial ist.

Wahrscheinlich denkt aber im gleichen Augenblick die Mutter des Opfers, dass mein Verhalten unsozial ist und ich meinem verwöhnten Balg gefälligst sofort das Spielzeug abnehmen soll. Naja, dann muss die halt auch mal ein paar Mutter-Kind-Kurse besuchen :-)

Ach ja, was noch hilft, ist folgendes: Dem eigenen Kind - vor der Eskalation - erklären, dass man mit dem Spielzeug (sofern es beispielsweise in der Kita oder einem Spielkurs für die Allgemeinheit bestimmt ist) spielen wird, sobald es frei ist. Und dann auch tatsächlich sein Kind darauf hinweist, dass das Spielzeug jetzt zur Verfügung steht. So lernen die Kinder, dass ihre Bedürfnisse respektiert werden, auch wenn man sie nicht gleich erfüllen kann.

Soweit die Theorie. Viel Spaß bei der Praxis.

(Bildquelle: Photocase.de/Gerti G.)



von Queen Mum veröffentlicht in: Kleines Erziehungshandbuch
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Freitag, 25. april 2008
Nele hat beschlossen, dass Latte Macchiato Zimt jetzt out ist. Statt dessen hat sie eine neue Geschmacksrichtung kreiert: Leberwurst flavoured Latte Macchiato.

Und so wird's gemacht:

Stellen Sie den Frühstücks-Wurstteller direkt vor Ihre 18 Monate alte Tochter und Ihre Milchkaffeetasse zwischen sich und den Wurstteller. Dann lassen Sie Ihre kleine Tochter (vielleicht klappt es auch mit einem Sohn) ein wenig mit dem Messer und der Leberwurst auf dem Frühstückswurstteller spielen. Irgendwann wird Ihr Kind versuchen, Ihnen die Wurst zu reichen, weil es sie nicht nur auf der Brust und in den Haaren kleben haben will, sondern auch auf seinem Brot. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie genau über Ihrer Kaffeetasse aus der Hand fällt. Ziel erreicht.

Guten Appetit!

(Bildquelle: Photocase.de/Sichtfeld)



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Donnerstag, 17. april 2008
Für mein Lieblingsrezept aus Kindertagen braucht man 15 Minuten Zeit (solange, bis der Reis fertig ist) und folgende Zutaten:

3 Paar Wiener Würstchen, 2 rote Paprika, eine Zwiebel, Tomatenmark, Reis, Öl, Gemüsebrühwürfel, Salz, Pfeffer

Und so geht's:

Reis in Wasser kochen (ich nehm immer Kochbeutel, da weiß man, was man hat).

Während der Reis gar wird,  Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in Öl glasig braten. Paprika in kleine Stücke schneiden und zu den Zwiebeln geben. Zuletzt Würstchen zu Ringen verarbeiten und ebenfalls in die Pfanne packen. Wenn die Zutaten gut angebraten sind, Tomatenmark nach Gefühl (ca. 1/4 Tube) dazufügen und mit etwas Wasser zu einer Soße verarbeiten. Gemüsebrühwürfel (Öko, alles andere ist eklig) dazu tun und nach Bedarf abschmecken.

Guten Appetit!

(Bildquelle: Photocase.de/thesweetg)



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