Donnerstag, 5. juni 2008
Schinkennudeln eignen sich phänomenal für Leute wie mich, die a) eine Ökokiste abonniert haben, dafür b) aber sonst nicht so richtig gewissenhaft einkaufen gehen. Aber Schinken und Nudeln sind eigentlich immer im Haus und Eier liefert wöchentlich die Ökokiste :-) Perfekt!

Zutaten: Vollkornnudeln (für die Ernährungsbewussten), Bio-Schinken (dito), Zucchini (damit's nicht ganz so vitaminfrei ist), Zwiebeln, 2 Eier, bisschen Butter

Und so geht's: Die Nudeln gar kochen und sich dabei einfach vorstellen, es wären die ungesunderen Nicht-Vollkornnudeln, dann schmeckt's gleich besser. Während die Nudeln im Wasser planschen Zwiebeln und Zucchini so klein schneiden, dass man sie einem gemüseignoranten Kleinkind trotzdem irgendwie unterjubeln kann und in etwas Butter andünsten. Ein wenig später den klein geschnittenen Schinken zugeben. Wenn die Nudeln fast gar sind, diese ebenfalls in die Pfanne schütten (natürlich ohne Wasser) und alles ordentlich vermengen. Danach gibt es zwei Wege der Fortsetzung: Leute ohne Spülmaschine salzen und pfeffern jetzt die Zutaten in der Pfanne, mischen nochmal alles durch, hauen dann zwei Eier drüber und vermengen die Masse erneut. Leute mit Spülmaschine können zwei Eier in einer extra Tasse verquirlen, die Eimenge würzen und anschließend mit den Nudeln vermischen. Jetzt dauert's noch ca. drei Minuten, in denen man gut sein Kleinkind einfangen und ihm das Lätzchen rumwickeln kann. Und dann heißt's: Guten Appetit!

P.S.: Tipp für die Väter: Kleinkinder können Nudeln häufig besser essen, wenn man sie ihnen noch ein wenig klein schneidet.

(Bildquelle: Photocase.de/Bikermilli)


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Freitag, 30. mai 2008
Dass die entscheidenden Talente und Fähigkeiten eines Menschen auf dem zweiten X-Chromosom liegen - den Verdacht hatte ich immer schon. Folgende Begebenheit ist ein neues Indiz dafür. Da erzählte mir jüngst eine Freundin, eben Mutter geworden, dass ihr Mann sie eines Abends lauthals ins Badezimmer rief, als er seine Tochter gebadet hatte. Sie fand ihn über die Babybadewanne gebeugt, , die mit einem extra Ständer über der normalen Badewanne befestigt war. Angestrengt keuchte er, sie möge ihm doch bitte helfen, das Wasser auszukippen, alleine könne er die Wanne nicht hochheben, sie sei ihm zu schwer. Sie - glücklicherweise ausgestattet mit einem kompletten Paar X-Chromosomen - schaute ihn nur verständnislos an, zog den Stöpsel aus der Babybadewanne und ließ das Wasser in den Abguss der großen Badewanne laufen. Er, völlig erstaunt: "Ach so geht das." Au backe!


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Donnerstag, 22. mai 2008
Irgendwann habe ich PETA mal ein bisschen Geld gespendet. Seitdem bekomme ich deren Newsletter. Aber ich lese sie nur, wenn ich seeehr gut gelaunt bin, ansonsten drohen nämlich tagelange Depressionen. Heute war es mal wieder so weit. Und wie ich auf den Newsletter klicke, lese ich, dass der Süßwarenhersteller Mars (Snickers, Mars, Bounty, Twix, M&Ms) für die Weiterentwicklung seiner Produkte Tierversuche durchführt. Da werden dann Mäuse gezwungen, Schokolade zu essen, durch verdünnte Farbe zu schwimmen und ein Podest zu suchen oder in der Flüssigkeit zu ertrinken. Oder Kaninchen werden mit cholesterinhaltiger Nahrung fett gefüttert und anschließend verstümmelt, um ihre Blutgefäße zu analysieren. Ich frage mich: Muss das sein? Dass Schokolade ungesund ist, weiß man doch auch so! Ich jedenfalls werde so schnell keine Mars-Produkte mehr kaufen (hab ich eh selten gemacht, weil ich auch ohne Tierversuche weiß, dass Snickers dick macht :-))


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Donnerstag, 15. mai 2008

Nach den Ergebnissen einer Studie der Bertelsmannstiftung besteht immenser Handlungsbedarf bei der Qualitätssicherung von Kindertagesstätten. Mehr als 60 Prozent der befragten Träger, Erzieher und Tagesmütter hatten in einer Untersuchung eingeräumt, unzureichend auf die Arbeit von Kindern unter drei Jahren vorbereitet zu sein. Dabei sollen bis zum Jahr 2013 nach dem Willen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bundesweit für rund ein Drittel der unter Dreijährigen Betreuungsplätze entstehen, davon 30 Prozent in der Tagespflege.

Eine bessere Qualität bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren sei vor allem deshalb notwendig, weil Verhaltensstörungen und Aggressionen umso mehr zunehmen, je schlechter die Erzieherinnen qualifiziert sind und je mehr Kinder sie betreuen müssen. Noch immer gibt es heute nach Angaben des Diakonischen Werks Kurhessen-Waldeck Gruppen von bis zu 25 Kindern, für die lediglich 1,5 Erzieherstellen zur Verfügung stehen. Entwicklungsauffälligkeiten könnten so kaum aufgespürt werden, da weder auf die physischen noch auf die emotionalen Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingegangen werden könne.

Um diesen hohen Anforderungen künftig gerecht werden zu können, fordert die DGSPJ in ihrem neuen Positionspapier von der Bundesregierung folgenden Maßnahmen:

1. Fachhochschulausbildung für rund die Hälfte der Erzieherinnen und Erzieher! Bisher erzielen bundesweit nur 3,2 Prozent aller Erzieherinnen einen sozialpädagogischen Hochschulabschluss. Dabei sollten neben Inhalten wie Bindungsaspekten und emotionale Verfügbarkeit auch Aspekte der Selbsterfahrung und Supervision mit einfließen, ohne jedoch den Praxisbezug aus dem Blick zu verlieren.

2. Deutlich bessere altersgewichtete Betreuungsschlüssel für Kleinkinder! Als Richtschnur sehen die Sozialpädiater eine Gruppengröße von bis zu 12 Kindern in der Altersklasse unter drei Jahren an. Für Säuglinge von 9 bis 12 Monaten muss dabei eine Betreuerin für maximal 2 Kinder, für das Alter von 12 bis 24 Monaten eine Betreuerin für maximal 3 Kinder und für Kinder von 24 bis 36 Monaten eine Betreuerin für maximal 4 Kinder vorgehalten werden. Diese Richtwerte werden bislang fast nirgendwo erreicht.

3.
Betreuungszeiten von Kindern außer Haus nicht überstrapazieren! Das Eintrittsalter in eine Krippe sollte in keinem Fall unter neun Monaten liegen. Bei unter zweijährigen Kinder sollte eine halbtägige außerfamiliäre Betreuung nicht überschritten werden.

4.
Gesundheitsaspekte in der Krippe aufwerten! Dazu zählt zum Beispiel die Kontrolle des Impfstatus. Erzieherinnen müssten in die Lage versetzt werden, Kindern eine gesunde Ernährung mit optimierter Mischkost und ausreichende Bewegungserfahrungen zu ermöglichen.

5. Schaffung eines Gütesiegels für Krippen, die Qualitätskriterien konsequent einhalten!



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Dienstag, 13. mai 2008
Hach, die Spielereien mit Polyvore sind einfach super. Wie wäre es mit folgender Ausstattung für die kleinen Prinzessinnen?

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Dienstag, 13. mai 2008

Früh übt sich, wer einmal einen genauso großen Schuhschrank wie seine Mama haben will! Hier die hübschesten Modelle des Sommers:


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Samstag, 3. mai 2008
Sie brauchen keinen teuren Fitnessstudiovertrag, um nach der Geburt Ihrer Tochter wieder in Form zu kommen. Kaufen Sie ihr einfach an einem Freitag nachmittag am Stachus in München einen kleinen Puppenbuggy samt Puppe und laufen Sie dann gemeinsam mit ihr und einem Bugaboo Bee zum Marienplatz. Ihr Workout besteht nun darin, einerseits Hechtsprünge zu vollführen, um zu verhindern, dass Ihre kleine Tochter ihren Puppenbuggy jedermann in die Fersen rammt, um danach mit einem beherzten Hechtsprung Ihren Bugaboo Bee wieder einzufangen, der seinerseits drauf und dran ist, eigenständig jemandem in die Hacken zu fahren. So oder so garantiere ich Ihnen: Sie werden schweißgebadet am Marienplatz ankommen.

(Bildhinweis: Photocase.de/Gerti G.)







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Samstag, 3. mai 2008
Zutaten (für zwei Personen und ein 19 Monate altes Kind, das Spargel und Kartoffeln hasst): 500 Gramm Spargel, vier große Kartoffeln, ein Päckchen Maggi Sauce Hollandaise, 125 Gramm Butter (für die, die es sich leisten können) und jeweils sechs Scheiben rohen und gekochten Schinken.

Und so geht's: Den Spargel schälen, dazu braucht man keinen Spargelschäler und schon gar keinen komischen Spargel-Schälautomat, der eh nicht funktioniert, sondern einfach einen Sparschäler aus dem Supermarkt und ziiiemlich viel Zeit. In der Zwischenzeit Wasser in einem Spargeltopf erhitzen und natürlich nicht vergessen, die Kartoffel in einem extra Topf gar zu kochen (wer keine Lust hat, braucht auch nicht schälen - die Kartoffeln, mein ich, den Spargel natürlich schon).

Ins Spargelwasser kommt eine Prise Zucker und ein wenig Butter und wenn es köchelt auch der Spargel selbst. Der braucht dann je nach Dicke zwischen fünf Minuten (für Spargeltarzan-Spargelstangen) und 15 Minuten (für die kleinen dicken Stangen). In der Zwischenzeit die Sauce Hollandaise zubereiten und sich dabei an die Vorgaben von Herrn Maggi halten.

Wenn alles fertig ist, servieren Sie sich und ggf. Ihrem Freund/Lebensgefährten/Ehemann eine große Portion Spargel, je zwei Kartoffeln und je drei rohe Schinkenscheiben. Die sechs Scheiben gekochten Schinken überlassen Sie Ihrer 19 Monate alten Tochter, die Ihnen nämlich den Spargel angeekelt wieder auf die Hand spuckt.

Guten Appetit!

(Bildquelle: Photocase.de/Mahype)


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Samstag, 3. mai 2008
Jeden Abend frage ich mich, wieviele der 20 Freifehler, die man als Mutter pro Tag in der Kindererziehung hat, ich heute wieder eingelöst habe. Und spätestens wenn Nele Zähneputzen gehen muss, sehe ich den Zähler um mindestens eins nach oben schnellen. Warum überlegt man sich den ganzen Tag, wie man die Persönlichkeit des kleinen Lebewesens am besten respektiert, wenn man es sich abends auf den Schoß klemmt, versucht, beide Hände festzuhalten, um wenn es schreit schnell alle Zähne einmal abschrubben zu können. Das ist nicht Montessori, das ist pure Gewalt. Aber leider geht's nicht anders, keiner der vielen Tricks, den andere Mütter so haben (sei es elektrische Zahnbürste oder ein Spiel draus machen) hat bislang funktioniert.

(Bildquelle: Photocase.de/mastersteve)





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Donnerstag, 1. mai 2008
Gerade im "Themenblog" gelesen:

"Wer Zeit hat, verliert sie."

Wie gut, dass alle Mütter fast immer über Zeitmangel jammern :-)


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