Tuesday, 15. april 2008 2 15 /04 /Apr. /2008 22:53
Ein anderer Trick von Sozialpädagogen ist das so genannte Spiegeln. Will sagen: Man spiegelt das Verhalten einer anderen Person, um so einen Zugang zu ihr zu bekommen. Also zum Beispiel: Bekommt Nele einen Trotzanfall, strampelt und schreit, dann sage ich, wenn der Anfall sich langsam wieder abbaut: "Gell, da warst du grade schrecklich wütend und hast dich ganz schlimm geändert." Denn jetzt, und das ist der Trick, kann Nele eigentlich gar nix mehr anderes als "Ja" sagen. Und schwupps, schon hat man sich wieder aufeinander zu bewegt. Die Frage nach dem "Warum" sollte man sich allerdings sparen. Kleinkinder können nämlich keine Gefühle erklären, damit haben ja schon Erwachsene Probleme. Ein gutes Ende eines solchen Anfalls ist es stattdessen zu sagen: "Beim nächsten Mal machst du's besser." Das signalisiert dem Kind: "Jetzt ist alles wieder gut und ich bekomme eine neue Chance." Nutzt es die beim nächsten Mal tatsächlich und kommt beispielsweise an einer Supermarktkette ohne Tobsuchtsanfall vorbei, weil es keinen Schokoriegel kriegt, darf man auch mal loben: "Das finde ich total super, dass du das jetzt so gut gemacht hast", ist die größte Motivation für Kinder, sich auch in Zukunft kooperativ zu verhalten. Das Leben kann so einfach sein :-)


von Queen Mum - veröffentlicht in: Kleines Erziehungshandbuch
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Tuesday, 15. april 2008 2 15 /04 /Apr. /2008 22:47
Heute abend war ich auf einem Erziehungskurs. Dort habe ich nicht nur meine Vorurteile gegen Diplom-Sozialpädagogen überwunden (es gibt auch kompetente!), sondern auch ein paar inspirierende Gedanken mit auf den Weg bekommen. Ich erziehe Nele nämlich unbewusst zum Angsthasen - dabei soll sie doch eigentlich ein mutiges, selbstbewusstes kleines Mädchen werden. Doch Sätze wie "Pass auf, dass du da nicht runterfällst", die wir so gerne im Alltag gebrauchen, sollte man schleunigst auf ein Minimum begrenzen. Statt: "Pass auf, dass du die Rutsche nicht runterfällst", könnte man auch sagen: "Das ist ja toll, wie hoch du schon kommst. Und jetzt überlegen wir mal, wie der nächste Schritt sein könnte." Dabei sein und begleiten ist wichtig, habe ich gelernt. Das Kind fühlt sich dann wie ein Großer, weil es schon so toll klettern kann. Und die Sicherheit muss man als besorgte Mama auf diese Weise auch nicht nur dem kindlichen Schutzengel überlassen.


von Queen Mum - veröffentlicht in: Kleines Erziehungshandbuch
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Monday, 14. april 2008 1 14 /04 /Apr. /2008 22:49
Garantiert bärchenfrei - die besten Jackentipps für kleine Mädchen bis Größe 86.



http://farm4.static.flickr.com/3055/2417604305_b657f39bd7_o.jpg
von Queen Mum - veröffentlicht in: Shopping und Lifestyle
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Monday, 14. april 2008 1 14 /04 /Apr. /2008 21:58
Im Vorratsschrank muss sein:
1 - 2 Kohlrabi, 3 Kartoffeln, 200g Broccoli,
2 gelbe Rüben, Gemüsebrühe, 200 ml Sahne, Muskatnuss

Und so geht's:

Das Gemüse schälen, putzen und klein schneiden. In einem Liter Gemüsebrühe gar kochen, mit dem Mixstab pürieren und mit Muskatnuss abschmecken. Mit Sahne verfeinern. Nach Geschmack frische Kräuter oder Kresse darüber streuen. Mit gerösteten Brotwürfeln servieren.

Ganz lecker dazu schmecken auch ganz klein geschnittene Austernpilze, die in einer Pfanne scharf angebraten und mit Salz, Pfeffer und Petersilie gewürzt werden.

(Quelle: Amperhof.de, Bildquelle: Photocase.de/Aridula)


von Queen Mum - veröffentlicht in: Kulinarisches
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Monday, 14. april 2008 1 14 /04 /Apr. /2008 20:58
Noch sind Nele und ihre Freunde alle in einem Alter, in dem sie froh sind, einen Hund ("Wauwau") von einem Vogel ("Gaga") unterscheiden zu können. Aber irgendwann ist es soweit. Dann reichen sie dir stolz ein mit Filz überzogenes Buch, auf dem unmissverständlich "Poesiealbum" steht. Und du weißt: Jetzt muss dir was Kluges einfallen. Ich fang einfach schon mal an mit Sammeln, dann stehe ich in ein paar Jahren vielleicht nicht ganz so dumm da.

Gerade habe ich einen schönen Spruch im Weblog Treffpunkt Mar-S gelesen:

Lohnt sich das, fragt der Kopf.
Nein, sagt das Herz, aber es tut gut.


von Queen Mum - veröffentlicht in: Sprüche für das Poesiealbum
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Monday, 14. april 2008 1 14 /04 /Apr. /2008 10:39
Eine Freundin erzählte mir am Wochenende, dass sie eine Weile lang der Beschäftigung nachging, Menschen zu fragen, ob sie manchmal träumen, dass sie fliegen können - und wie genau sie dann eigentlich fliegen. Dabei kämen ganz lustige Sachen zutage: Manche fliegen auf dem Bauch, manche auf dem Rücken, manche müssen mit den Armen paddeln, andere nicht, manche fliegen, als ob sie auf einem riesigen Trampolin riesige Luftsprünge machen. Wie ist es bei euch? Ich habe auch oft als Kind geträumt, dass ich fliegen könnte. Allerdings nicht selber: ich wurde abgeholt - von einem Geist-Freund. Leider ist er irgendwann einmal nie wieder gekommen. Und meine geistigen Höhenflüge muss ich seitdem anderweitig absolvieren.


von Queen Mum - veröffentlicht in: Queen Mum's Tagebuch
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Sunday, 13. april 2008 7 13 /04 /Apr. /2008 12:40
Zwanzig Fehler dürfen Eltern am Tag machen, ohne dass in der Beziehung zu den Kindern etwas schief geht. Das glaubt der Familienexperte Jasper Juuls. Der Schweizer Pädiater Professor Dr. Remo Largo stimmt ihm zu. “Die Natur rechnet nicht mit perfekten Eltern”, schreibt er. Wenn mir jetzt noch jemand sagen könnte, wieviele Fehler ich heute noch gut habe?


von Queen Mum - veröffentlicht in: Kleines Erziehungshandbuch
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Sunday, 13. april 2008 7 13 /04 /Apr. /2008 11:19
Was machen eigentlich all die Mütter, die ihre Kinder tagsüber nur in Klamotten von Baby Dior kleiden, ihre kleinen Füßchen in die goldenen Turnschuhe von Bikkembergs stecken, die Milch ausschließlich in Dolce & Gabbana-Milchflaschen kredenzen und nur Schnuller von Juicy Couture in der Tasche haben, wenn es abends dunkel wird? Dann stecken sie ihre kleinen Lieblinge in der schlimmsten aller Fashionsünden ins teure Annette-Frank-Kinderbettchen: in einem Baumwolleinteiler, unten zum Knöpfen, auf dem sich - leider nicht bildlich gesprochen - Fuchs und Hase, Schildkröte und Frosch oder Hund und Katze gute Nacht sagen.

Zur Ehrenrettung aller Designverbrecher sei gesagt: Es bedarf wirklich harter Recherchen, um für die Bärcheneinteiler gute Alternativen zu finden. Denn Baby Dior, Bikkembergs, Dolce & Gabbana und Juicy Couture haben in Sachen Nightwear wirklich absolut nichts Akzeptables in petto. Dafür gibt es Darcy Brown - unter anderem bei Harrod's in London. Wer nicht so schnell nach Großbritannien kommt: Die schicken Zweiteiler kann man auch im Web bestellen: unter Childrensalon.co.uk für 29,95 Pfund zzgl. Versand. Wer noch mehr stylische Labels kennt: Her damit!


von Queen Mum - veröffentlicht in: Shopping und Lifestyle
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Saturday, 12. april 2008 6 12 /04 /Apr. /2008 23:24

Ich bin Neles Mama. Seit dem 30. September 2006 um 14.28 Uhr. Eigentlich hatten mein Freund und ich uns auf ein langes Wochenende dank deutscher Wiedervereinigung gefreut, doch dann platzte am Freitag abend gleich nach “Bastian Pastewka” meine Fruchtblase. Und los ging’s mit meinem neuen Leben - und natürlich mit dem von Nele.

Im Leben davor war ich Journalistin. Und eigentlich bin ich es noch: Jeden Tag zwischen sieben Uhr und zwölf Uhr morgens und zwischen sieben Uhr und zwölf Uhr nachts. Dazwischen bin ich Queen Mum - allerdings natürlich eine weitgehend entmachtete. Denn die wahre Befehlsgewalt in unserem Micro-Königreich hat natürlich die kleine Prinzessin. Doch auch kleine Herrscherinnen müssen mal schlafen. Zeit für Queen Mum, endlich mal wieder dem Lifestyle zu frönen.


von Queen Mum - veröffentlicht in: Queen Mum's Tagebuch
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